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Philippinen Sicherheit

Sind die Philippinen gefährlich?

Um einen unvergesslichen Urlaub im Inselreich der Philippinen zu verbringen sollte man sich vorher auch über die Sicherheit auf den Philippinen informieren. Wir haben mehrere Jahre auf den Philippinen gelebt und können daher recht gut einschätzen ob die Philippinen gefährlich sind. Im folgenden Artikel alles über die Philippinen Sicherheit, wie wir das Land über Jahre erlebt haben.

Naturkatastrophen

1. Erdbeben

Die Philippinen liegen auf dem pazifischen Feuerring wo 90% aller Erdbeben weltweit stattfinden.Die schwersten Beben der letzten Hundert Jahre auf den Philippinen ereigneten sich 1973 auf Mindanao, gefolgt von 1990 auf Luzon.

2013 gab es Ebenfalls ein Erdbeben, das auch die Urlaubsinsel Bohol betraf.

Die Erde zittert oft dort, Beben geringer Stärke werden von Menschen oft gar nicht wahrgenommen.

Erdbeben sind die einzigen Naturkatastrophen auf den Philippinen, die auch heutzutage schwer vorhersagbar sind und daher ein Sicherheitsrisiko darstellen. Das trifft jedoch nicht nur auf die Philippinen zu.

Philippinen Sicherheit - Zerstörte alte Kirche beim Erdbeben 2013 Bohol
Zerstörte alte Kirche beim Erdbeben 2013 Bohol

Philippinen Sicherheit

2. Taifune

Währen der Taifun Saison (typhoon season) zwischen Juni und Dezember treffen durchschnittlich rund 20 Taifune pro Jahr die Philippinen.

Es sind meist dieselben Regionen, Samar, Leyte und Luzon, an der Pazifik Küste die dem „Landfall“, also den stärksten Windgeschwindigkeiten ausgesetzt sind.

Für Filipinos sind diese tropischen Wirbelstürme, die oft heftigen Regen mit sich bringen, einen normale Erscheinung. Wütet draußen ein Taifun verlässt man sein einfach Haus nicht.

Ausnahmen sind angekündigte Super Taifune bei denen gewisse Gebiete evakuiert werden müssen. Ein solcher Super Taifun oder sogar Jahrhundert Taifun war 2013 Haiyan oder philippinisch: Yolanda. Yolanda war mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von 230 kmh einer der stärksten jemals auf der Erde gemessenen Wirbelstürme, forderte auch Todesopfer und richtete große Schäden an.

Taifune können heute mehrere Tage vorher gesagt werden. Bei entsprechenden Meldungen, z.B. sollte ein Super Taifun nahen, können  Maßnahmen zur Abreise ergriffen werden.

Siehe auch: Wetter und Reisezeit

3. Vulkane

Auf den Philippinen liegen 18 aktive und 19 ruhende Vulkane. Die Tätigkeiten der Vulkane werden streng beobachtet und gemessen. Bei ersten Anzeichen einer gefährlichen Steigerung der Aktivität wird der Vulkan gesperrt und Anwohner können evakuiert werden. Der letzte Vulkanausbruch, der Ausbruch des Mt. Pinatobu, ereignete sich 1991.

Von den Vulkanen sowie auch von den Taifunen geht eine geringe Gefahr für die Sicherheit auf den Philippinen aus, da diese Naturkatastrophen nicht unerwartet und plötzlich eintreffen.

Kratersee des Mt. Pinatobu
Kratersee des Mt. Pinatobu

Philippinen Sicherheit

Straßen- und Seeverkehr

Die größte alltägliche Gefahr bei der Sicherheit stellt auf den Philippinen der Verkehr dar. Fahrzeuge befinden sich ab und zu in mangelhaftem Zustand und Verkehrsregeln werden nicht beachtet oder gibt es erst gar nicht. Achten Sie deshalb darauf in welches Fahrzeug sie einsteigen. Das betrifft besonders Tricycle, Motorbikes und Fähren.

Übliche Fahrzeuge auf den Philippinen:

Van: wird für Ausflüge oder längere Strecken genutzt

Jeepney: Eine Art öffentlicher Bus in Städten wie Manila. (Die Jeepneys sind ehemalige Militärfahrzeuge der Amerikaner.)

Klassischer Jeepney Igor Plotnikov/Shutterstock

Taxi: in Städten

Tricycle: Motorrad mit überdachtem Beiwagen, eine Art Tut-Tuk.

Tricycle
Tricycle saiko3p/Shutterstock

Motorbike: Hinter dem Fahrer auf einem Motorrad aufzusitzen  um irgendwohin zu gelangen ist auf den Philippinen üblich. Filipinos nennen diese Art der Fortbewegung Habal-Habal.

Fähren: Besondere Vorsicht ist hier geboten. Es ist ratsam nur renommierte Fähren mit annähernd europäischen Standards wie z.B. Oceanjet oder To Go zu nutzen.

Wenn Sie mit uns reisen setzten Sie sich durch unsere Ortskundigkeit und geprüften Partnern keinem größeren Philippinen Sicherheit Risiko aus.

Siehe auch:

Philippinen Infos

Flughafen

No-Go-Areas

Die einzigen wirklich gefährlichen Gebiete auf den Philippinen

Es gibt ein Gebiet auf den Philippinen das man unbedingt meiden sollte, da hier islamistische Terroristen in dem sonst friedlichen und auch fast ausschließlich katholischem Land aktiv sind. Die jüngsten Kämpfe in der Stadt Marawi City sowie Entführungen, z.B. die Entführung des deutschen Segler Paares im letzten Jahr, sind nur einige Gründe warum man diese Regionen nicht betreten sollte wenn einem Leib und Leben lieb sind. Die Terrorgruppen legen es besonders darauf an in der Gegend Geiseln zu nehmen.

Folgende Regionen sind betroffen:

West – Mindanao
Die Zamboanga Halbinsel
Der an Malaysia grenzende Sulu Archipel und die umgebende Sulu See

 Süd Palawan

Zusammenfassen kann man das Gebiet: Die westliche Hälfte der südlichsten Philippinen Insel Mindanao, vor allem an der Grenze zu Malaysia, Süd Palawan und die Sulu See zwischen Süd Palawan und Mindanao.

Außerhalb der Insel Mindanao und der angrenzenden Sulu See gab es in den letzten 20 Jahren nur 1  Entführungsfall von Ausländern auf den Philippinen.

Dieser ereignete sich 2001 in der Honda Bay auf Palawan.

In den gesamten Visayas gab es noch nie eine Entführung westlicher Touristen.

Aufgrund der Größe des Inselstaates muss man die Sicherheit hier sehr differenziert betrachten. Außerhalb der No-Go-Areas können Terroristen auf den Philippinen keinen Fuß fassen. Das liegt zum Einen an der rigorosen Ablehnung der Bevölkerung als auch an den hart durchgreifenden Maßnahmen der philippinischen Polizei und des Militärs , wie auch der Vorfall auf Bohol im April 2017 zeigt.

Terroristen haben im Großteil der Philippinen keine Chance zu agieren, ihre Personenstärke ist zu gering (einige hundert geschätzt) und ihre Mittel zu beschränkt (ihre einzige Möglichkeit ist der Seeweg, der für kleine Speedboote zu weiter entfernten Inseln zu lang wäre)

Siehe auch: Die Visayas

Abschließend ist zur Philippinen Sicherheit zu sagen:

  • Die Philippinen sind ein 3. Welt Land wo es anders zugeht als in Deutschland und man generell nicht unvorsichtig sein sollte.
  • ABER: Filipinos sind fast alle Besuchern gegenüber offen und freundlich eingestellt!
  • Entführungen sind außerhalb der No-Go-Areas keine wirkliche Gefahr, schon gar nicht auf den Visayas!
  • Millionen Touristen verzeichnen die Philippinen jährlich, die sich zumeist äußerst wohlfühlen!
  • Augen auf heisst es bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel!
  • Warnungen und Anweisungen im Falle eines nahenden Taifuns ist Folge zu leisten!

Allgemeine Verhaltensregeln

Betreten Sie keine Slums in Großstädten wie Manila

Slum in Manila - Philippinen Sicherheit
Slum in Manila shadow216/Shutterstock

Tragen Sie einen Mückenschutz – Dengue Fieber kommt gelegentlich auf den Philippinen vor und wird durch tagaktive Mücken übertragen

Achten Sie auf Sonnenschutz, Kopfbedeckung- Sie befinden sich unter der tropischen Sonne

Wenn Sie auf der Straße, in erster Linie in untouristischeren Gebieten, Shakes, Getränke mit Eiswürfeln oder offene Getränke mit Wasser wie Eistee kaufen, fragen Sie ob das Wasser „purified“ ist. Europäer vertragen kein philippinisches Leitungswasser.

Essen und Trinken auf den Philippinen

Die Filipinos sind ein Volk das Ausländern gegenüber grundsätzlich sehr offen und freundlich eingestellt ist. Nicht selten sind Besucher überrascht wie hilfsbereit Filipinos wirklich sind. Nichts desto Trotz verhandeln Sie vor allem bei Taxi und Tricycle Fahrten, denn es gibt überall Menschen die einen Vorteil aus der Unerfahrenheit von Fremden schlagen wollen.

Halten Sie sich auf dem trotzdem Laufenden auf der Seite des Auswärtigen Amtes:

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